Das erwartet uns in der Ausgabe Juni 2026 unserer Zeitschrift „Kakteen und andere Sukkulenten“:

„Aloe karasbergensis– ein Portrait“ von INGO REIMANN
Eine einzige Pflanze im Botanischen Garten München genügte, um die Begeisterung für Aloen zu entfachen. Aloe karasbergensis beeindruckt mit ihrer außergewöhnlichen Erscheinung und fordert in Kultur Geduld und Fingerspitzengefühl.
„Meine uralte Mammillaria geminispina“ von ALFRED LUKAS
Seit beinahe einem Jahrhundert existiert eine Mammillaria geminispina, die Krieg, wechselnde Kulturbedingungen und viele Jahrzehnte überstanden hat. Die Entwicklung der Pflanze zeigt, wie deutlich sich Veränderungen in Pflege und Standort über lange Zeit in Wachstum und Blühverhalten widerspiegeln.
„Die Kultur sukkulenter Pflanzen im Juni“ von HARDY HÜBENER
Im Sommer befinden sich die Pflanzen in unseren Sukkulentensammlungen in sehr unterschiedlichen Entwicklungsstadien, von Ruhe bis volle Blüte. Jetzt entscheidet vor allem die richtige Pflege über ihre Gesundheit und weitere Entwicklung.
„Ergänzende Anmerkungen zum Fertilitätsverhalten von Aylostera perplexa und A. azurduyensis“ von DANILO RAUPRICH
Über die erfolgreiche Bestäubung von Aylostera perplexa und A. azurduyensis gibt es widersprüchliche Beobachtungen aus der Praxis. Verschiedene Kulturerfahrungen deuten darauf hin, dass der Samenansatz je nach Pflanze und Bedingungen sehr unterschiedlich ausfallen kann. Das bedarf weiterer Beobachtungen.
„Florivorie an Kakteen im Big-Bend-Nationalpark, Texas (USA)“ von ALFRED STUDER & BORIS STUDER
Florivorie beschreibt den Fraß an Blüten und kann die Fortpflanzung von Pflanzen erheblich beeinträchtigen. Eine Feldbeobachtung im Big Bend Nationalpark in Texas zeigt, wie unterschiedlich stark Kakteenblüten von solchen Fraßschäden betroffen sein können und welche Tiere dabei eine Rolle spielen.
„Avonia“ von RUDOLF SCHMIED
Die Gattung Avonia gehört zu den sukkulenten Pflanzen mit besonders auffälligen Schutzstrukturen. Der Text gibt einen Überblick über ausgewählte Arten sowie ihre Herkunft, besondere Merkmale und die spezifischen Anforderungen in der Kultur.

„Blühfreudige Thelocactus-Hybriden“ von INGO BARTELS
Thelocactus-Hybriden überzeugen besonders durch ihre farbintensiven Blüten und attraktive Bedornung. Trotz nicht immer erfüllter Erwartungen entstehen dabei regelmäßig interessante Pflanzen, die eine Sammlung sowohl optisch als auch mit ihrer Blühfreude bereichern.
Darüber hinaus gibt es wie in jeder Ausgabe Kurzportraits von sechs „Empfehlenswerten Kakteen und anderen Sukkulenten“. Diesmal sind es Carpanthea pomeridiana, Aylostera tarijensis, Euphorbia flanaganii, Mammillaria dixanthocentron, Pleiospilos simulans und Gymnocalycium kieslingii.
Auf den beiden Karteikarten werden Tacinga inamoena sowie Matucana polzii vorgestellt und die Seite „Neue Literatur“ beschäftigt sich mit einer wassersparenden Methode der Gartengestaltung, der richtigen Pflege von Weihnachtskakteen und der Gattung Aeonium.
Die Nachrichten aus den drei Herausgeber-Gesellschaften mit Kleinanzeigen, Hinweisen auf Veranstaltungen und vielem mehr runden die KuaS ab. Nicht zu vergessen: der allmonatliche Rückblick auf die KuaS vor 50 Jahren.

