Die KuaS im März

Das erwartet uns in der Ausgabe März 2023 unserer Zeitschrift „Kakteen und andere Sukkulenten“:

Titelbild:
Huernia blyderiverensis
(Foto: Thomas Frank)

„Meine Erfahrungen mit der Aussaat von Matelea cyclophyllavon MANFRED HILS

Matelea cyclophylla gehört zur Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse. Man kann sie leicht aus Samen ziehen. Der Autor erklärt seine Aussaatmethode, mit der er das Verpilzen erfolgreich verhindert.

Ein neuer Praecereus (Cactaceae) aus Goiás (Brasilien): Praecereus euchlorus subsp. goianus von PIERRE J. BRAUN, EDDIE ESTEVES PEREIRA † & RICHARD ESTEVES PEREIRA

Bereits in den frühen 1970er Jahren entdeckt, stellte sich die taxonomische Einordnung der Sippe als schwierig heraus. Der Kaktus geriet in Vergessenheit. Erst die Wiederaufnahme der Untersuchungen 2007 brachte Klarheit.

Mammillaria wrightii var. wolfii – eine weitere Rarität in Not“ von THOMAS LINZEN

Mammillaria wrightii var. wolfii gehört zu den großblütigen Mammillarien und ist deshalb bei den Sammlern sehr beliebt. An ihrem natürlichen Wuchsort kämpft diese Pflanze aber ums Überleben. Ausgang ungewiss!

Mammillaria hernandezii
(Foto: Manfred Hils)

Espostoa melanostele und E. lanata blühen in meiner Sammlung“ von MANFRED GEISS

Besonders bei Säulenkakteen lässt die Blüte oftmals lange auf sich warten. Wenn der ersehnte Moment endlich da ist, kann es nach Jahrzehnten der Pflege auch mal zu einer Überraschung kommen.

Botanicactus – ein Traumziel für alle Freunde von Kakteen und anderen Sukkulenten auf Mallorca, Spanienvon TIM GÖBEL

Mallorca, eine Insel, die so viel mehr zu bieten hat als Ballermann und Bettenburgen. Botanicactus ist ein privater botanischer Garten, der das Herz eines jeden Sukkulentenfreundes höher schlagen lässt. Ein Ausflugstipp.

„Adriana E. Hoffmann J. 1940–2022“ von ROBERTO KIESLING

Adriana E. Hoffmann war eine Kakteenkennerin und eine Pionierin des Naturschutzes in Chile. Die Vereinten Nationen ehrten sie als eine der 25 weltweit führenden Umweltschützer(innen). Ein Nachruf.

Darüber hinaus gibt es wie in jeder Ausgabe Kurzportraits von sechs „Empfehlenswerten Kakteen und anderen Sukkulenten“. Diesmal sind es Pachypodium lamerei, Copiapoa laui, Lemmaphyllum microphyllum, Mammillaria grahamii, Ceropegia simoneae sowie Echinocereus engelmannii.

Auf den beiden Karteikarten werden Turbinicarpus hoferi sowie Turbinicarpus swobodae vorgestellt und auf der Seite „Neue Literatur“ geht es um folgende Bücher: „Xerophile. Cactus photographs from expeditions of the obsessed“, „The Genus Aeonium“ und „Der Echinocereus enneacanthus-Komplex“, die neue Sonderausgabe der Zeitschrift „Der Echinocereenfreund“.

Die Nachrichten aus den drei Herausgeber-Gesellschaften mit Kleinanzeigen, Hinweisen auf Veranstaltungen und vielem mehr runden die KuaS ab. Nicht zu vergessen: der allmonatliche Rückblick auf die KuaS vor 50 Jahren.

Die KuaS im Februar

Das erwartet uns in der Ausgabe Februar 2023 unserer Zeitschrift „Kakteen und andere Sukkulenten“:

Titelbild:
Kakteenlandschaft
(Foto: Manfred Figge)

„Die Anzucht von Maihuenia und ihre Kultur im Freilandvon HOLGER WITTNER

Bei der Pflege von Pflanzen, die den Ruf haben, in Kultur schwierig zu sein, sind die Erfahrungen anderer besonders wertvoll. Denn gemeinsam finden sich manchmal Lösungen, wie man sich an den Pflanzen auf Dauer erfreuen kann.

„Cristater Nachwuchs einer Euphorbia milii-Hybride“ von Werner Gietl

Eine Pflanze die doppelt überraschte: Schon die Entstehung des Stecklings der Euphorbia milii-Hybride war bemerkenswert, aber dann entwickelte sie eine ganz besondere Wuchsform.

Die Kakteengärtnerei Matk in Berlin“ von THOMAS MATK & MARINA MATK

Die Kakteengärtnerei Matk blickt auf eine lange und interessante Geschichte zurück, schließlich handelt es sich um die zweitälteste Kakteengärtnerei Deutschlands. Immer wieder gelang es, sich auf die wechselnden und nicht immer einfachen Gegebenheiten einzustellen – bis heute.

Mammillaria hernandezii
(Foto: Manfred Hils)

Mammillaria hernandezii – blühendes Juwel in der trüben Jahreszeit“ von MANFRED HILS

Blüten, in einer sonst blütenarmen Zeit, schon allein das überzeugt an Mammillaria hernandezii. Aber diese Pflanze hat noch viel mehr zu bieten! Ein Pflanzenportrait.

„Brachystelma huttonii und B. longifoliumvon  RUDOLF SCHMIED

Brachystelmen sind in Sukkulentensammlungen nicht oft vertreten. Das liegt sicherlich an der anspruchsvollen Pflege, die manche Vertreter dieser Gattung einfordern. Der Autor stellt zwei Arten vor, die sich seit vielen Jahren bei ihm gut entwickeln.

Ferocactus acanthodes am Fuß der Sierra San Pedro Mártir, Baja California, Mexiko“ von ERNST KLUGE

Farbige Flecken am Berghang, so präsentierte sich Ferocactus acanthodes trotz widrigen Wetterverhältnissen dem Autor. Bei genauerer Betrachtung finden sich viele unterschiedliche Exemplare dieser und anderer Arten im untersuchten Gebiet. Aber die Pflanzen sind einer Gefahr ausgesetzt: Feuer!

„Kakteenvielfalt am Stausee Dique El Jumeal (Catamarca, Argentinien)“ von MONIKA HERMELING

Ein Nachmittagsausflug durch dichtes Gestrüpp, nicht leicht zu durchdringen, aber eine Pflanzenvielfalt, die das Herz von Sukkulentenfreunden erfreut, gipfelt in einem Ausblick, der alle Mühen vergessen lässt.

Darüber hinaus gibt es wie in jeder Ausgabe Kurzportraits von sechs „Empfehlenswerten Kakteen und anderen Sukkulenten“. Diesmal sind es Opuntia cochenillifera, Anacampseros retusa, Gymnocalycium neuhuberi, Euphorbia gorgonis, Epikaktus ‘Clown’ sowie Caralluma hexagona.

Auf den beiden Karteikarten werden Parodia tenuicylindrica sowie Parodia turecekiana vorgestellt und auf der Seite „Neue Literatur“ geht es um die Themen der Zeitschrift Avonia im Jahr 2022.

Außerdem erscheint die stets mit Spannung erwartete, umfangreiche Auswahlliste zur Samenverteilung.

Die Nachrichten aus den drei Herausgeber-Gesellschaften mit Kleinanzeigen, Hinweisen auf Veranstaltungen und vielem mehr runden die KuaS ab. Nicht zu vergessen: der allmonatliche Rückblick auf die KuaS vor 50 Jahren.

Die KuaS im Januar

Das erwartet uns in der Ausgabe Januar 2023 unserer Zeitschrift „Kakteen und andere Sukkulenten“:

Titelbild:
Gymnocalycium friedrichii ‘Hibotan‘
(Foto:  Wolfgang Borgmann)

Kaktus des Jahres 2023: der Erdbeerkaktus Gymnocalycium friedrichii ‘Hibotanvon WOLFGANG BORGMANN

Kaum ein Kaktus spaltet die Kakteenliebhaber mehr als der Erdbeerkaktus. Als wohl meistverkaufter Kaktus stand er sicherlich schon fast in jeder Kakteensammlung und so manche Sammelleidenschaft begann mit dieser Pflanze.

Der Botanische Garten València – die Überraschung mitten in der Stadtvon STEFAN THEILER

Ein botanischer Garten, mitten in der Stadt, versteckt und von außen kaum als solcher erkennbar – aber erst einmal gefunden, eröffnet sich dem Besucher eine wunderbare Welt, die einen Urlaubstag zum unvergesslichen Erlebnis macht.

Cephalocereus columna-trajani: eine Pflanze, die dem Berg zustrebt von EDWINA PFENDBACH

Kakteen, die wie eine Legion römischer Soldaten am Hang stehen und noch dazu sich gegen den Berg neigen – dieses Phänomen faszinierte die Autorin in Mexiko. Doch was ist der Grund für ein so auffälliges Wuchsverhalten?

Kakteenkultur in Schweden – ein Jahresbericht von DANILO RAUPRICH

Kakteenkultur so hoch im Norden? Das kann doch nicht funktionieren! Doch kann es! Man muss nur einige Dinge beachten und sich auf die Gegebenheiten einstellen.

Kakteenlandschaft mit
Carnegiea gigantea,
(Foto: Gerhard Lederhilger)

Apache Trail – es war einmal(?)von GERHARD LEDERHILGER

Mammillarien, Echinocereen, Ferokakteen – am Apache Trail wächst alles, was das Kakteensammlerherz begehrt, und das in einer Landschaft, die man sich nicht schöner vorstellen könnte. Doch eine Katastrophe veränderte alles!

Hagel im Kakteenbeet von SABINE PHILLIPP

Im Mai während der Kakteenblüte rechnet man nicht mit Hagel. Aber manchmal kommt es anders als man denkt …

Darüber hinaus gibt es wie in jeder Ausgabe Kurzportraits von sechs „Empfehlenswerten Kakteen und anderen Sukkulenten“. Diesmal sind es Euphorbia persistentifolia, Aztekium hintonii, Sedum palmeri, Pilosocereus chrysostele, Pelargonium triste sowie Cylindropuntia spinosior.

Auf den beiden Karteikarten werden Echinocereus primolanatus sowie Echinocereus weinbergii vorgestellt und auf der Seite „Neue Literatur“ geht es um Viviparie bei Kakteen.

Die Nachrichten aus den drei Herausgeber-Gesellschaften mit Kleinanzeigen, Hinweisen auf Veranstaltungen und vielem mehr runden die KuaS ab. Nicht zu vergessen: der allmonatliche Rückblick auf die KuaS vor 50 Jahren.

Kaktus des Jahres 2021 – Die Drachenfrucht, Hylocereus undatus

Drachenfrucht – die Mutter dieser Frucht speit nicht Feuer, sondern ist die Kakteenart Hylocereus undatus. 1830 von dem englischen Botaniker Adrian Haworth beschrieben, wurde als Herkunft China angegeben, eine Angabe die aber falsch sein muss, da in China natürlicherweise keine Kakteen vorkommen. Der genaue Ursprung dieser Art wird in Südmexiko vermutet, heute ist sie aber in den gesamten Subtropen heimisch und verwildert.

 

Hylocereus undatus bildet bis zu 5 m lange Triebe mit meist drei Rippen, die gewellte Kanten haben. Die Pflanzen sind auf eine Stütze angewiesen und wachsen so angelehnt an Bäume, Büsche, Felsen, Mauern etc. Die bis zu 30 cm Durchmesser erreichenden, weißen Blüten erscheinen entlang des gesamten Triebes und zählen zu den größten Blüten aller Kakteengewächse. Sie öffnen sich in der Abenddämmerung und schließen sich dann am frühen Morgen des nächsten Tages. Die herrliche Blütenpracht währt allerdings nur eine Nacht. Dies führt dazu, dass Hylocereus undatus häufig mit der Königin der Nacht (Selenicereus grandiflorus) verwechselt wird. Nach der Bestäubung durch Motten, Nachtfalter und in geringem Umfang auch Vögel bilden sich nach 3–4 Monaten die bis zu 9 cm langen und 5 cm dicken, tonnenförmigen Früchte. Diese sind außen rot gefärbt, das Fruchtfleisch ist wässrig weiß.

Der Namen Drachenfrucht (engl. dragonfruit) entstand, weil die großen Schuppen auf den Früchten an die Flügel von Drachen erinnern sollen. Häufig findet man die Früchte auch unter der Bezeichnung Pitahaya oder Pitaya auf Märkten oder im Handel.

Seit präkolumbianischen Zeiten werden die Früchte als Nahrungsmittel genutzt. Heute werden sie in großen Plantagen in Südostasien (hauptsächlich Vietnam und Thailand), Israel, China und Nicaragua angebaut und in alle Welt exportiert. Dabei findet man zunehmend neben der Art Hylocereus undatus (weißes Fruchtfleisch mit pinkfarbener Frucht) auch Hylocereus monacanthus mit rotem Fruchtfleisch und pinkfarbener Frucht sowie H ylocereus megalanthus mit weißem Fruchtfleisch und gelber Frucht unter der Bezeichnung Drachenfrucht.

Seit einiger Zeit wird die Drachenfrucht auch – dem Zeitgeist folgend – als Superfood bezeichnet. So soll sie zum Beispiel den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel senken helfen, ja sogar bestimmte Krebszellen eliminieren. Ob all diese Wirkungen tatsächlich vorliegen, ist aber noch nicht abschließend geklärt. Nachgewiesen enthält die Drachenfrucht zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, so dass der Genuss sicherlich gesund ist. Verzehrt wird die Drachenfrucht roh, wobei sie entweder geschält oder wie eine Kiwi mit einem Löffel gegessen wird.

Darüber hinaus werden die Triebe des Hylocereus undatus häufig als Veredelungsunterlagen für andere Kakteenarten wie den Erdbeerkaktus (Gymnocalycium friedrichii) verwandt.
Die Drachenfrucht ist so ein gutes Beispiel dafür, dass auch die Kakteen einen über die rein optischen Reize als Zierpflanzen hinausgehenden Nutzen für die Menschen haben.

 

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Hylocereus undatus – Foto: Andreas Hofacker
Hylocereus undatus – Foto: Andreas Hofacker
Hylocereus undatus – Foto: Andreas Hofacker
Hylocereus undatus, Früchte – Foto: CVUA Stuttgart
Hylocereus undatus, Früchte – Foto: CVUA Stuttgart
Hylocereus undatus, Früchte – Foto: CVUA Stuttgart

Kaktus des Jahres 2020 – der Zaunkaktus, Pachycereus marginatus

Der Zaunkaktus Pachycereus marginatus wurde von den Kakteengesellschaften der drei deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und Schweiz zum Kaktus des Jahres 2020 gewählt.
In seiner Heimat Mexiko wird die Art in dichten Reihen als lebender Zaun gepflanzt.

Lebender Kakteen-Zaun in Mexiko, Foto: Stefan Theiler

Ein Zaun mit nützlichen Extras

Kakteen findet man bei uns vor allem als Zierpflanzen an Zimmerfenstern oder in botanischen Sammlungen. In ihrer Heimat gehören sie aber zur natürlichen Flora und werden dort von den Menschen seit langer Zeit auf vielfältige Weise genutzt. Eine Besonderheit ist der Zaunkaktus Pachycereus marginatus, der – wie der Name schon verrät – zur Abgrenzung von Gärten oder Weiden verwendet wird.

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