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Aktuelle KuaS
Heft 12
Heft 12
Dezember 2017
68. Jahrgang

Titelbild:
Frailea gracillima subsp. horstii
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Druckansicht: Deutsche Kakteen-Gesellschaft e.V.
Seite: Web-Artikel
Datum: 12.12.2017
Link: http://www./cs/index.pl?navid=Schwarzes_Brett_1129

Web-Artikel

 
 
 
 
 
 

17.12.2010 | Der Kaktus und das liebe Geld | Beirat

Einige Unterhaltungen mit Beiratskollegen haben mir vor Augen geführt wie unterschiedlich die Ortsgruppen ihr Programm aufbauen und dieses finanzieren. Manche Ideen fand ich richtig gut und möchte sie – zusammen mit Erfahrungen aus unserer Ortsgruppe – als Anregung für Andere weitergeben.
Die Programmgestaltung ist sehr verschieden. Manche Jahresprogramme werden fast komplett durch interne Vorträge bestritten. Gelegentlich gibt es einen externen Vortrag im Austausch mit einer benachbarten OG. Im Gegensatz dazu wird bei anderen OGs fast das komplette Programm von externen Sprechern bestritten, die eingeladen und bezahlt werden müssen. Die letztere Variante ist aufwendiger und wesentlich teurer – ob spannender, sei dahingestellt. Eine ansprechende Idee ist ein Abend, bei dem die Mitglieder unter mitgebrachten Fotos das Titelfoto des Jahresprogramms aussuchen. Die Vorstellung einer Pflanze durch ein Mitglied im Laufe des OG-Treffens ist einigen Gruppen geläufig. Gerade bei neuen Mitgliedern ist dies eine gute Form der Einführung in das Hobby.
Das Programm einer OG nach außen interessant zu machen und zu publizieren erweist sich, nach übereinstimmenden Berichten, als schwierig. Die Werbung soll dazu dienen Besucher, und damit potentielle neue Mitglieder, anzulocken. Diese Informationen sichtbar zu platzieren, bedarf es aber eines engagierten Lokalredakteurs, der bereit ist, sich kleiner Gruppen anzunehmen – aber solche Redakteure sind rar. Unsere Erfahrung zeigt, dass selbst kurze Terminankündigungen verstümmelt abgedruckt wurden. Versuche gute Kontakte zu Redakteuren zu knüpfen waren auch nur bedingt erfolgreich – vielleicht hilft es ja Artikel zu bezahlen? Womit wir wieder beim Thema Geld wären.
Wo soll das Geld herkommen? Hier einige Beispiele.
Es gibt einen Bingo-Abend, OG-interne Tombolas oder Verlosungen mit gespendeten Preisen, v. a. Kakteen. Beim Grillfest können die Würstchen gewinnbringend an die Mitglieder weiterverkauft werden. Allseits beliebt ist das Einsammeln von Spenden mit einem „Sparschwein“ welches bei Treffen herumgereicht wird. Bei internen Verkaufsbörsen wird ein Prozentsatz des Gewinns an die OG abgeführt.
Die Organisation von großen Verkaufsbörsen und Ausstellungen ist sicherlich gewinnträchtig, allerdings auch mit sehr viel Arbeit verbunden. Hier lohnt es sich synergistische Effekte zu nutzen und, als Beispiel, sich mit mehreren OGs zusammen zu tun.
Einige OGs arbeiten mit örtlichen botanischen Gärten oder ähnlichen Organisationen zusammen. Es wird die Pflege der Sukkulenten- und Kakteenabteilung des Gartens durch die OG übernommen oder Workshops über Sukkulenten- und Kakteenpflege für ein breiteres Publikum angeboten. Die Nutzung von Räumen im botanischen Garten für die Vereinstreffen und v. a. die Zusammenarbeit mit einem Förderverein eines botanischen Gartens bei der Werbung für die Vereinsabende und Vorträge machen die Veranstaltungen einem größeren Kreis sichtbar.
Wir haben in Bonn das Glück einer sehr erfreulichen Zusammenarbeit mit den Botanischen Gärten, dank der wir alle zwei Jahre eine Verkaufsbörse im großen Garten am Poppelsdorfer Schloss abhalten (und im Jahre 2011 auch die JHV der DKG!) – eine großartige Werbung für unser Hobby und für den wunderschönen Garten. Dank der Initiative der OG Aachen wird jetzt im Wechsel mit Bonn eine Börse in der großen Parkanlage in Jülich, dem beeindruckenden Brückenkopfpark, abgehalten. Wir nutzen zwei Synergien: die Zusammenarbeit mehrerer Ortsgruppen (Aachen, Bonn, Düren) miteinander und mit zwei sensationellen Parks.
Die Spanne der Ortsgruppenbeiträge ist enorm – ich will nicht weiter darauf eingehen. Aber mir war neu, dass manche Städte oder Gemeinden die OGs subventionieren. Vielleicht lohnt es sich, die Stadtverwaltung darauf anzusprechen. In manchen Orten kann ein preiswerter Saal der Stadt für Treffen genutzt werden. 
Soweit die Ideen, die ich gesammelt habe. Vielleicht finden Sie hier Ideen für Ihre Ortsgruppe? Ich bin gerne bereit weitere Ideen aufzunehmen. Wenn Sie möchten kontaktieren Sie mich doch per E-Mail.
 
Karen Bingel
Beirätin
 
 
 
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09.12.2017
Stenocereus eruca
Liebe Vereinsfreunde, ich bin auf der suche nach Stenocereus eruca (kriechender Teufel) Kann jemand eine Pflanze abgeben oder weiß Bezugsquellen? Danke! W.S.

 
 
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