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Heft 12
Heft 12
Dezember 2017
68. Jahrgang

Titelbild:
Frailea gracillima subsp. horstii
Foto: Detlev Metzing
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Druckansicht: Deutsche Kakteen-Gesellschaft e.V.
Seite: Krankheiten & Schädlinge
Datum: 18.12.2017
Link: http://www./cs/index.pl?navid=Schwarzes_Brett_1129

Krankheiten & Schädlinge

 
 
 
 
 
 
 
 

09.12.2008 | Woll- oder Schmierläuse | Norbert

Wer diese Schädlinge schon einmal in seiner Sammlung hatte, weiß, wie lästig sie werden können.

Woll- oder Schmierläuse sind bis zu 2 mm groß und sehen aus wie kleine, mehlbestäubte Asseln. Auch wenn man sie nicht direkt sieht, kann man den Befall eindeutig an den kleinen, watteähnlichen Flöckchen erkennen, die häufig an Blattachseln, im Scheitel oder an Einkerbungen der Pflanzen zu finden sind.

Die "weißen Flöckchen", wie auch die weiße Schicht auf den Tieren sind Wachsausscheidungen, die Wasser und Spritzmittel ohne wachsauflösende Wirkung von den Tieren abperlen lassen. Dies muss bei der Bekämpfung berücksichtigt werden.

Obwohl sich einzelne Tiere leicht mit einem kleinen Borstenpinsel, den man in Brennspiritus taucht, vernichten lassen, besteht immer die Gefahr, dass verborgene Nester übersehen werden und die Läuse sich stark ausbreiten. Deshalb ist beim Auftreten dieser Schädlinge Wachsamkeit angesagt. Wenn es nicht nur einzelne Exemplare sind, sollte man rechtzeitig zu systemisch wirkenden Mitteln greifen.

 
 
Foto: Norbert Gansel
Foto: Norbert Gansel
Foto: Norbert Gansel
Foto: Norbert Gansel
 
 
 
 
26.02.2013 | Koenig

Ein Spritzmittel gegen Wollläuse

Ein Spritzmittel gegen Wollläuse von einem erfahrenen Kakteenfreund:
3 Teelöffel Schmierseife auf einen halben Liter Brennspiritus, kräftig durchschütteln. Wenn sich die Schmierseife aufgelöst hat, fülle man alles in eine Sprühflasche. Dann kann man mit der Bekämpfung anfangen! Allerdings sollte man diese Prozedur nach zwei Wochen wiederholen um auch den Nachwuchs zu erwischen. Bei empfindlichen Pflanzen wie Orchideen sollte man einen Pinsel oder einen Tupfer benutzen!

25.12.2008 | Cay

Der Einsatz von Nützlingen

Der Australische Marienkäfer (Cryptolaemus montrouzieri) könnte bei einem Befall mit Wollläusen, wie auch bei anderen Lausarten, zum Einsatz kommen. Als Alternative ist dies vielleicht besonders in Gewächshäusern attraktiv in denen sich auch Haustiere und Kinder hin und wieder aufhalten.

Die Tiere sind ca. 4 mm groß und schwarz gefärbt. Der Kopf ist Orange und von der Form her ähneln die Tiere stark dem einheimischen Marienkäfer. Die Larvenstadien selbst sehen eher den Wollläusen ähnlich.
Einsetzbar sind diese Nützlinge auf allen Pflanzen. Die Larven der australischen Marienkäfer sowie adulte Tiere fressen Läuse.


Die jungen Nützlinge werden auf Papierstreifen sitzend geliefert. Als Reiseproviant dient meist ein mit Honigwasser getränktes Filzstück.
Eine Lagerung der Tiere, sofern erforderlich, sollte bei maximal 15 °C 1 Tag betragen.

Die Hauptaktivität der Marienkäfer findet ab 20 °C und mind. 60% Luftfeuchtigkeit statt. Ein Besatz von 2–3 Tieren pro Pflanze ist für den Anfang ausreichend. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Tiere, im Gegensatz zu den meisten unserer Pflanzen, hin und wieder einen guten Schluck Wasser vertragen können. Ein wenig gesprühtes Regenwasser könnte hierbei Abhilfe leisten.
Die Larven sind, ebenso wie die adulten Käfer, tagaktiv und flink.
Wenn sich nach einiger Zeit die Larven verpuppen, so sollten man diese hängen lassen. Diese kugelförmigen Puppenstadien benötigen für die Entwicklung ebenfalls ein wenig mehr Wasser.

Das Ausbringen der Tiere sollte nach Möglichkeit in den Morgen- oder den Abendstunden erfolgen. Sofern man aufgrund eines mäßigen Befalls einigermaßen flexibel ist, kann man die Laus-Gegenmaßnahme in den Sommermonaten besser auf ein paar bewölktere Tage verlegen.

Erhältlich sind diese Tiere bei diversen Händlern mit Online-Vertrieb.

09.12.2008 | Bernhard Wolf

Sehr gelungener Beitrag

Spitzenbilder zeigst du uns hier! Man könnte meinen, du hast die Viecher extra zu diesem Zweck gezüchtet.
 
 
 
 
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