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Heft 11
Heft 11
November 2017
68. Jahrgang

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Euphorbia valida
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Druckansicht: Deutsche Kakteen-Gesellschaft e.V.
Seite: Web-Artikel
Datum: 20.11.2017
Link: http://www./cs/index.pl?navid=Schwarzes_Brett_1129

Web-Artikel

 
 
 
 
 
 

17.03.2011 | 20 Jahre seit der Wende – ein Blick zurück | Beirat

Im Oktober letzten Jahres jährte sich der Tag der Wiedervereinigung zum zwanzigsten Male und der Abstand ist groß genug, einen Blick zurück zu wagen. Vielleicht erfordert es die Zeit auch geradezu.

Die friedliche Revolution erforderte viel Mut und Engagement, die Zeit danach von den gelernten DDR-Bürgern große Bereitschaft, all das Neue zu erfassen und zu lernen, mit den neuen Verhältnissen zurecht zu kommen.

Wie war es nun bei den Kakteenfreunden? Auf der einen Seite gab es die fast 100-jährige DKG mit ihren fast 100 Ortsgruppen und knapp 8000 Mitgliedern weltweit, auf der anderen Seite etwas über 3000 Mitglieder, die unter dem Dach des Kulturbundes in zahlreichen Ortsgruppen organisiert waren. Unterstützung erhielten sie durch Bezirksfachausschüsse und einen zentralen Fachausschuss, die ihre Tätigkeit koordinierten. Daneben gab es auf beiden Seiten die Fachgemeinschaften, die sich mit speziellen Artengruppen beschäftigten. In vielerlei Hinsicht ähnelten sich die Organisation, und, wie ich später feststellen konnte, auch die Probleme.
Mit dem Ende der DDR brach für die Kakteenfreunde auch die Unterstützung durch den Kulturbund weg. In dieser Situation fanden sich in Leipzig einige Kakteenfreunde, darunter das spätere Ehrenmitglied der DKG „Schorsch“ Mettée, zusammen und richteten einen Brief hinsichtlich einer Zusammenführung beider Organisationen an den damaligen Vorsitzenden der DKG. Darauf erhielten wir jedoch keine Antwort. Statt dessen bekamen die Funktionsträger einen Brief, in dem dargestellt wurde, dass ein geschlossener Beitritt einer Ortsgruppe nicht möglich ist, sowie einen Aufnahmeantrag der DKG. Das verärgerte nicht nur viele Empfänger dieses Schreibens, sondern auch viele Fachgruppenmitglieder, die davon Kenntnis erhielten. Die vorgenannte Gruppe traf sich daraufhin erneut und verabredete, einen neuen Kakteenverein zu gründen und anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der DKG die Vereinigung in Berlin zu vollziehen. Die Entwicklung überholte jedoch dieses Vorhaben. Die meisten Fachgruppen lösten sich auf, andere schrumpften stark, wenige gründeten sich zu Ortsgruppen um und einige Freunde wurden DKG-Mitglieder. Zum Jahresende 1990 waren 400 Kakteenfreunde der dann schon „Neuen Bundesländer“ der DKG beigetreten und auf der JHV im Juni 1991 waren die Ortsgruppen Leipzig mit 15 und Magdeburg mit 6 Stimmen vertreten. Diese Bilanz ist nicht gerade erfolgreich und wäre bei mehr Bereitschaft und Entgegenkommen des alten Vorstandes sicher positiver ausgefallen.
Mit dem neu gewählten Vorstand mit Prof. Barthlott an der Spitze wurden die Mitglieder aus dem Osten gleichberechtigt behandelt. Im Vorstand waren sie mit einem Beisitzer vertreten, gleichfalls im Beirat, die Mitgliedschaft in einer Kakteenfachgruppe wurde als DKG-Mitgliedschaft anerkannt, genauso wie das Gründungsdatum einer Fachgruppe als Gründungsdatum für die Ortsgruppe. Auch die Vergabe der ersten JHV nach dem 100. Jubiläum unserer Gesellschaft an Leipzig war Ausdruck der Anerkennung der Leistungen der Leipziger und der ostdeutschen Kakteenfreunde insgesamt. Schaut man auf die Würdigung besonderer Leistungen, so findet man heute eine Reihe Ausgezeichneter aus dem Osten.
Neben diesen offiziellen Anerkennungen gab es aber auch schon vor der Wende durch Austausch der Periodika eine Reihe guter Verbindungen auf privater Basis, z. B. als Patenschaften von DKG-Mitgliedern über Kakteenfreunde im Osten, aber auch gute Kontakte zu Fachgruppen, später zwischen Fach- und Ortsgruppen. Gegenseitige Besuche, gemeinsame Reisen und Unterstützung in jeglicher Hinsicht förderten das Zusammenwachsen nicht nur auf Vereinsebene. Viele Freundschaften entwickelten sich und bestehen heute noch!
Durch viele Treffen sowie gemeinsame Erlebnisse und Gespräche gibt es heute keine Trennung mehr, dafür aber ein besseres Verständnis und Miteinander. Ein gutes Beispiel dafür haben wir in unserer Magdeburger Ortsgruppe. Von unseren 22 Mitgliedern kommen zwei sehr aktive aus Braunschweig, zu unseren Ortsgruppenabenden kommen immer wieder Gäste aus Braunschweig und zu Börsen werden nicht nur die Ortsgruppen aus Salzgitter oder Hannover nach Braunschweig eingeladen. Auch wir freuen uns seit Jahren auf diese gemeinsame Börse.

 

Klaus-Dieter Lentzkow

 

 
 
 
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Hallo, liebe Kakteenfreundinnen und -freunde! Seit geraumer Zeit suche ich nun nach der DKG-Sonderpublikation zum Thema Sulcorebutien - wenn jemand (s)eines übrig hat, das Sammelgebiet wechselt, jemanden kennt, der ein Exemplar vermacht, freue...

 
 
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